Engerser Terminkalender und Engerser Vereinsanschriften auf dem Stand März 2014
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Manche Sage rankt sich um die Pestkapelle - Gotteshaus wird 350 Jahre alt –
1965 wurde ein kulturhistorischer Schatz entdeckt


Sagen ranken sich um sie und bis 1965 barg sie einen wahren kulturhistorischen Schatz: Dieses Jahr wird die um 1662 errichtete Engerser Pestkapelle 350 Jahre alt. Die Entstehungsgeschichte ist fast mythisch. Die Pest hatte Engers fast entvölkert. Nur fünf Familien überlebten die Krankheit und legten ein Gelübde ab, dass sie dem heiligen Sebastian eine Kapelle errichten wollten. Der Sage nach rollte in der darauf folgenden Nacht in der Weiser Gasse, der heutigen Alten Schlosstrasse, wie von Geisterhand bewegt, ein schwarzes Fass über das Pflaster durch den Ort und den Rheinberg hinunter ins Wasser. Am nächsten Morgen soll die Pest aus Engers verschwunden gewesen sein.

Die Überlebenden wählten einen Platz für die Kapelle außerhalb der Engerser Stadtmauer, am Beginn des Pilgerweges zum Wallfahrtsort Sayn. Die Kapelle ist innen drei mal drei Metern groß und mit einem Kreuzgratgewölbe gedeckt. Das Dach ist ein Haubenturm. Auf der Mensa steht ein hölzerner Nischenaufsatz des heiligen Sebastians mit vergoldeten Rokoko-Ornamenten. Bis 1820 wurde die Kapelle noch zu Messfeiern benutzt.

Im Jahr 1965 dann wurde in einer alten Kiste hinter dem Altar eine hölzerne Madonna gefunden. Die Figur war wurmstichig, verdreckt und beschädigt. Der damalige Amtsbürgermeister Hans Trees nahm sich dennoch der Sache an. Ein in Essen erstelltes Gutachten brachte dann Erstaunliches zutage: Die Figur stammt aus dem 14. Jahrhundert und entstand weitab von bäuerlicher Handwerkskunst auf einem Adelshof. Sie wurde restauriert und ins Kreismuseum Neuwied gebracht.

Vonseiten der Engerser Kirchengemeinde wurde jedoch nachgewiesen, dass die Madonna zum Eigentum der Kirche gehört. Nach angestrengten Bemühungen des Verwaltungsrates gelangte die Skulptur wieder nach Engers.
                                                       (Rhein-Zeitung Neuwied vom Donnerstag, 10. Mai 2012)

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